Play Guitar: Die Pentatonik
Die Pentatonik ist auf der Gitarre die beliebteste Tonleiter. Wie der Name penta (griechisch – fünf) schon sagt, setzt sich diese aus lediglich fünf Tönen zusammen. Es gibt pentatonische Tonleitern für beide Tongeschlechter (Dur und Moll).
Die Dur-Pentatonik setzt sich aus dem
- 1ten Ton = Grundton (reine Prime)
- 2ten Ton = große Sekunde (2 Halbtonschritte)
- 3ten Ton = große Terz (4 Halbtonschritte)
- 5ten Ton = reine Quinte (7 Halbtonschritte)
- und 6ten Ton = große Sexte (9 Halbtonschritte) der Dur-Tonleiter zusammen.
In C-Dur wären das also die Töne C, D, E, G, A.
Die Basis für das Solospiel ist die Moll Pentatonik. Sie wird oft im Rock- und Bluesbereich verwendet, der sogenannten Bluestonleiter.
Die Intervalle der Moll Pentatonik sind:
- 1ter Ton = Grundton (reine Prime)
- b3ter Ton = kleine Terz (3 Halbtonschritte)
- 4ter Ton = reine Quarte (5 Halbtonschritte)
- 5ter Ton = reine Quinte (7 Halbtonschritte)
- und b7ter Ton = kleine Septime (10 Halbtonschritte) der Moll-Tonleiter zusammen.
Blues Pentatonik
Neben der „normalen“ Pentatonik, gibt es noch eine Blues Pentatonik. Hier
fügen wir der Pentatonik noch einen neuen Ton dazu, nämlich die verminderte
Quinte / übermäßige Quarte. Da diese – eigentlich falsche Note – sehr
Bluesig klingt, nennt man diese Pentatonik dann „Blues Pentatonik“.
Beim Üben der Töne auf dem Griffbrett unterteilen wir es in kleine
handgerechte Bereiche. So entstehen ingesamt 5 Positionen, den sogenannten
"Pattern".
Wenn wir erst einmal alle 5 Pattern beherschen, können wir Alle Tonarten spielen. Wenn die Tonart sich ändert, wird das Schema einfach auf die richtige Stelle verschoben.



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