Chor - Einführung Musiklehre - 1. Harmonie
Musik besteht aus Tönen und Töne wiederum aus Schwingungen, die wir uns wie Wellen vorstellen können. Eine Welle hat einen Tief- und einen Hochpunkt und wechselt ständig zwischen diesen beiden Zuständen, deshalb nennen wir diesen Wechsel auch Intervall.So wie wir für Strecken die Bezeichnungen Meter cm und mm benutzen um uns untereinander mitzuteilen, messen wir solche Intervalle (Frequenzen) in Hz.
Der Kammerton A einer Stimmgabel hat z.B. 440 Hz, das heißt er schwingt 440 mal in der Sekunde.
Das A eine Oktave höher schwingt schon 880 mal in der Sekunde.
Je höher ein Ton erklingt, um so größer ist seine Frequenz (um so öfter Schwingt er in der Sekunde)
Stellen wir uns die eben genannten Töne wieder als Wellen vor, dann legt der hohe Ton genau zwei Schwingungen in der Zeit zurück in der der tiefe Ton einmal Schwingt.
Dieses 2:1 Verhältnis (Oktave) empfinden wir als Harmonisch, ebenso wie
- 3:2 (Quinte)
- 4:3 (Quarte)
- 5:4 (große Terz)
- 6:5 (kleine Terz)
Bei jedem Ton schwingen noch verschiedene Obertöne (leise) mit. Deshalb klingt ein Klavier anders als eine Gitarre.
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